Ik zoude geerne 't volgende van uwe goedheid verzoeken.
‘t Kame mij, zoo wel te passe wildet gij eenige minuten maar besteden aan ‘t overzetten in onze vlaamsche tale van die schoone Duitsche spreuken vergaard onder “Die zehn Gebote einer gesŭnden und verständigen Ernährŭng”[2]
Ziehier:[3]
Ein gŭter Magen
Kann vieles vertragen;
Doch wäre er noch so gesŭnd
Am Unverstand geht er zu Grŭnd.
Hulsenfrüchte, Milchgerichte
Machen ŭrgesŭndes Blŭt
Malen rosig bleiche Wangen
Geben Körperkraft und Mŭt.
p2III Die teuersten Speisen sind nicht immer die Nahrhaftesten; denn:
Milch und Haferbrei hat ŭnsern Alten
Den Arm gestählt ŭnd Heldenkraft erhalten
Richtiges Kochen bringt Mark in die Knochen,
Gŭt gekaut ist halb verdaut
Heisf[5] gegessen, heisf[6] getrŭnken,
Heisft[7] dem Zahnweh hergewŭnken,
Heisfes[8] Trinken heisft[9] verzehren
Heisft[10] den Magen schnell zerstören
Alle Tage den gleichen Tisch,
Wär’s auch Wildpret oder Fisch
Macht dem Magen Langeweile,
Darŭm wechsele und verteile.
Salz und würze nach Bedarf;
Aber niemals allzŭ scharf!
p3VIII Isst wie der Baumeister bauet; das Morgenesfen[11] als Fŭndament sei Solid; das Abendesfen[12] als Abschlŭsf[13] sei leicht; merke:
Des Morgens kleinen doch volle Krŭg
Des Mittags reichlich, das ist Klŭg;
Des Abends ein wenig, das ist genŭg
Der Magen ist ein fleissiger Knecht;
Doch wenn er rŭht, so rŭh’ er recht.
X Kaffee, Wein und Bier sin keine Nahrŭngsmittel, sondern nŭr Genŭssmittel; darŭm:
Gib nicht zŭ viel für Bier und Wein;
Lass die gebrannten Wasser sein;
Kauf’, was Gesŭndheit Dir verleiht
Und was zŭ Fleisch und Blŭt gedeiht;
Und wenn Ihr sitzt bei Speis’ und Trank
So saget unserm Herrgott Dank![14]
Ik zoude mij ten uitersten vereerd achten mochte ik van UEdele in vlaamsche verzen die “Tien geboden” wederkrijgen.p4Ondertusschen bied ik u reeds mijnen innigen dank dervooren







