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        <title>13/10/1868, Loppem, Bertha Wachowsky aan [Guido Gezelle]</title>
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          <persName>Wachowsky, Bertha</persName>
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        <editor>Johan Van Eenoo</editor>
        <editor>Mario Van Assche</editor>
        <editor>Transkribus</editor>
        <principal>Els Depuydt</principal>
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        <funder>Guido Gezellegenootschap</funder>
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      <publicationStmt>
        <publisher>Guido Gezellearchief</publisher>
        <pubPlace>Brugge</pubPlace>
        <publisher>KANTL/CTB</publisher>
        <pubPlace>Gent</pubPlace>
        <date>2023</date>
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          <p>Teksten en afbeeldingen beschikbaar onder een 
            <ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/deed.nl">Creative Commons Naamsvermelding - Niet Commercieel</ref> licentie.
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                  <p>2 dubbele vellen, 206 mm x 132 mm</p>
                  <p>papier, groen</p>
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              <p>op zijde 1 links in de bovenrand: Aan G. Gezelle; idem rechts: 13/10 1868 (inkt, beide hand P.A.)</p>
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        <p>De briefwisseling van Guido Gezelle.</p>
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        <p>De tekst werd diplomatisch getranscribeerd, en aangevuld met een editoriale laag.</p>
        <p>De oorspronkelijke tekst werd ongewijzigd getranscribeerd; alleen typografische regeleindes en afbrekingstekens, en niet-betekenisvolle witruimte werden genormaliseerd.</p>
        <p>Auteursingrepen in de tekst (toevoegingen, schrappingen), en latere redactie-ingrepen (schrappingen, toevoegingen, taalkundige notities) door de lezer werden overgenomen en expliciet gemarkeerd.</p>
        <p>Voor een aantal tekstfenomenen werden naast de oorspronkelijke vorm ook editeursingrepen opgenomen in de transcriptie: oplossingen voor niet-gangbare afkortingen en correcties voor manifeste fouten. Daarnaast bevat de transcriptie editeursingrepen ter verbetering van de leesbaarheid (toevoegingen, reconstructies) of ter motivering van transcriptie-beslissingen (aanduiding van onzekere lezingen, weglating van onleesbare tekst). Alle editeursingrepen worden expliciet gemarkeerd.</p>
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        <prefixDef ident="brief" matchPattern="^(gg\..+)$" replacementPattern="https://edities.kantl.be/gezelle/ed/DALF.db.$1">
          <p>Privé-URI's met het 
            <code>brief</code> prefix verwijzen naar andere brieven in de editie. De URI  
            <code>brief:gg.10184</code> verwijst bijvoorbeeld naar 
            <code>https://edities.kantl.be/gezelle/ed/DALF.db.gg.10184</code>.
          
          </p>
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        <prefixDef ident="record" matchPattern="^(\d+)$" replacementPattern="https://anet.be/desktop/gga/nl/opacgga/nr=tg:gga_6.$1">
          <p>Privé-URI's met het 
            <code>record</code> prefix verwijzen naar recordnummers in de catalogus van de Openbare Bibliotheek Brugge. De URI  
            <code>record:1322</code> verwijst bijvoorbeeld naar 
            <code>https://brugge.bibliotheek.be/detail/?itemid=|library/v/obbrugge/gezelle|1322</code>.
          
          </p>
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          <persName key="persoon0905" evidence="conjecture">Gezelle, Guido</persName>
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        <note type="remarks">adressaat gereconstrueerd op basis van toegevoegde notitie</note>
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              <in>Ehrwürd'ger Vater! Hätten Sie mir aùch nicht erlaùbt, an Sie zù schreiben so hätte ich es doch nicht ùnterlassen können, Sie als Mittwisser meines Glückes zù machen. Nachstehendes teile ich Ihnen gùten Vater mit, weil ich weiß daß ich Ihnen Freùde damit bereite. Nùn mùß ich Sie aber zùvor bitten verzeihen zù wollen, wenn ich etwas Langweilig werde, denn das, welches ich Ihnen mittheilen will, ist so bedeùtend für mich, daß ich etwas aùsführlich sprechen mùß. Am Abend nach meiner letzten Beichte, wùrde ich so ängstlich ù. beklommen, daß ich nicht wùßte, wie ich daran war, ich hatte doch aùfrichtig gebeichtet, dieses dieses wüßte ich, ich rief mir all Ihre mir bis in das innerste meines Herzens dringende Worte ins Gedächtniß, nichts konnte meine Stimmùng ändern. Dazù bildete ich mir mit Hülfe des Vaters ein, das mir meine Sünde nicht vergeben seien weil meine Beichte nicht reùig genùg gewesen sei. Nùn saß ich mit solchen gräßlichen Einflüsterùngen des Teùfels, am offnen Fenster, obschon es schon sehr spät ù kalt war schaùte in die dùnkle Nacht; beten konnte ich nicht, weinen aùch nicht, ich war wie eine Verzweifelte, meine Brùst drohte zù springen, entschloß mich vorläùfig nicht zù kommùnizieren. Was nùn machen? - So zù Bett geh'n konnte ich nicht, ich sprang aùf, befahl dem Bösen mit Weihwasser zù weichen, welcher mich ohne daß ich es bedachte so ganz eine zeitlang in seiner Gewalt genommen hatte; ging zùr Kapelle. - Etwas mùßte ich thùn ùm meiner Fùrchtbaren Stimmung eine andere Wendùng zù geben. Dort Dort angekommen fühlte ich mich am h. Orte, im traùlichen Dùnkel behaglicher, ich versùchte zù beten, welches mir gelang nachdem ich den Eingebùngen des Teùfels kein Gehör mehr gab ù mich so recht in Gegenwart Gottes versetzte. Ich betrachtete das Leiden ùnseres Heilandes, wùrde folgedessen so {&lt;-über&gt;&lt;+von&gt;} Reùe über meine Sünden ergriffen, daß ich in einen heißen, Flùß von Tränen aùsbrach, 0. wie wol that mir dieses; Unter bittersten Reùethränen bat ich Gott nochmals wie eine reinmuthige Magdalena ùm Verzeihùng. Dann war es mir als wenn ich die Worte hörte: Sei getroßt, deine Sünden sind dir vergeben. Ich fühlte daß zùm Lohn meiner Tränen Trost in mein armes Herz geträùfelt wùrde, ich wùrde rùhig, zùletzt selig im Gebete. Welche Veränderùng! Jetzt war ich glücklich!, jetzt schien mir sich der ganze Himmel zù öffnen. Von dieser Stùnde an, habe ich mich Jesùs ganz geweiht ù. die besten Vorsätze gemacht; Jesu den ich renmüthige Magdalena, als meinen einzigen Geliebten aùserwählt habe wird mir beisteh'n, daß ich das, welches ich mir an jenem ùnvergeßlichen Abend vorgenommen, erfülle. Es ist zùr jetzigen Stùnde, noch fortwährend mein Gedanke, für ihn ù mit ihm, bete ich allen Versùchùngen Trotz daran ich noch sehr viel aùsgesetzt werde. O! ich sehe jetzt so recht ein welch ein Süßes Glück es ist, nùr in Gott zù leben. Ach! würde ich doch nie mehr, einen Schritt von dem angefang'nen Weg abweichen. Doch ich will nicht dieses ist mein entschied'ner Vorsatz, also kann es ohne meinen Willen nicht anders. 5/ Nùn ehrwürd'ger lieber Vater können Sie mein Glück begreifen ù mit mir Gott danken. Fest überzeùgt bin ich davon, daß Ihr frommes Gebet in der h. Messe Schùld an meiner aùfrichtigen Bekehrung ist ù nùr &lt;-dùrch&gt; Ihre liebevolle Leitùng mit welcher Sie mich arme Sünderin leiteten, hat mich so weit gebracht. hätte ich nicht einen solch' gùten Beichtvater gehabt, wer weiß wie es jetzt ùm mich stände? Wie wird Gott Sie segnen! Am vorigen Sonntag ehrwürd'ger Vater wollte ich kommen, konnte aber nicht nùn kann ich erst zùm anderen Sonntag, bis dahin ist noch lange, konnt nicht so lange warten dazù. wünschten Sie aùch daß ich wissen lasse wie es ùm mich stände, deshalb, förd're ich dieses Schreiben. Bitte entschùligen Sie mein übereiltes Schreiben, es ist Zeitmangel Schùld daran. Heùte hörte ich daß wir erst zùm Januar nach Brügge kommen, das ist doch noch sehr lange, doch ich mùß mich gedùlden. Am Sonntag wollte die gnädige Fraù mich so gerne nach Lophem haben ùm zù Beichten, ich sagte daß ich lieber noch acht Tage warten wollte. Hoffendlich langweile ich Sie nicht, leben Sie wol ich bete viel für Sie. Empfielt sich in Ihren Gebeten Ihr gehorsames ù aùfrichtiges Beichtkind Bertha Wachowskij Lophem [X]26 13. Oktober 1868.</in>
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              <inscrnote>op zijde 1 links in de bovenrand: Aan G. Gezelle; idem rechts: 13/10 1868 (inkt, beide hand P.A.)</inscrnote>
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                <p>Ehrwürd’ger Vater!<note place="foot">
                        <p> Vertaling Johan Van Eennoo (Duits):</p>
                        <p>p. 1 </p>
                        <p>Eerwaarde Vader,</p>
                        <p>Ook al had U mij niet toegestaan U te schrijven, dan nog had ik het niet kunnen laten U tot deelgenoot van mijn geluk te maken. Wat volgt deel ik U, goede Vader, mee, omdat ik weet dat ik er U vreugde mee breng. Nu moet ik U echter vooraf vragen mij te willen vergeven, omdat, wat ik U wil meedelen, zo belangrijk voor mij is, dat ik nogal uitvoerig spreken moet.</p>
                        <p>De avond na mijn laatste biecht werd ik zo bang en beklemd dat ik niet wist wat er met mij gebeurde, ik had oprecht gebiecht, dat</p>
                        <p>p. 2</p>
                        <p>dat wist ik, ik riep mij al uw tot in het binnenste van mijn hart doordringende woorden voor de geest, niets kon mijn stemming veranderen. Daarop beeldde ik mij, met de hulp van de Vader, in, dat mijn zonden mij niet helemaal vergeven waren, omdat mijn biecht niet berouwvol genoeg geweest was. Nu zat ik met zulke afgrijselijke influisteringen van de duivel, bij het open venster, ofschoon het al zeer laat en koud was, keek de donkere nacht in; bidden kon ik niet, wenen ook niet, ik was net als een vertwijfeld persoon, mijn borst dreigde het te begeven, ik besloot voorlopig niet te communiceren. Wat nu gedaan? Zo naar bed gaan kon ik niet, ik sprong op, beval met wijwater de Boze achteruit te wijken, die mij zolang en zonder dat ik het wist in zijn macht genomen had; ging naar de kapel. – Ik moest iets doen om mijn verschrikkelijke stemming een andere wending te geven. Daar</p>
                        <p>p. 3</p>
                        <p>Daar, op de heilige plaats aangekomen, voelde ik mij in het intieme donker behaaglijker, ik probeerde te bidden, wat mij lukte nadat ik aan de ingevingen van de duivel geen gehoor meer gaf en mij zo echt in de aanwezigheid van God verplaatst had. Ik keek naar het lijden van onze Heiland, werd als gevolg daarvan zo door berouw over mijn zonden aangegrepen, dat ik in een hete tranenvloed uitbarstte. O, hoe goed deed mij dat; met de bitterste tranen van berouw vroeg ik God, als een reinhartige Magdalena, nogmaals om vergeving. Toen scheen het mij toe alsof ik de woorden hoorde: “Troost je, je zonden zijn je vergeven”. Ik ervaarde dat er, als beloning voor mijn tranen, troost in mijn arm hart gedruppeld werd, ik werd rustig, en uiteindelijk was ik zalig in gebed.</p>
                        <p>p. 4</p>
                        <p>Wat een verandering! Nu was ik gelukkig!, nu leek het mij alsof de hele hemel open ging. Vanaf dat ogenblik heb ik mij helemaal aan Jezus gewijd en de beste voornemens gemaakt; Jezus, die ik, reinhartige Magdalena, als mijn enige geliefde uitgekozen heb, zal mij helpen om te volbrengen wat ik mij op die onvergetelijke avond heb voorgenomen. Tot op dit ogenblik is het nog steeds mijn gedachte. Voor Hem en met Hem bid ik, ondanks alle verzoekingen waaraan ik nog zeer veel blootgesteld word. Och! Nu zie ik echt in wat een zoet geluk het is, enkel in God te leven. Ach! Dat ik toch nooit nog één stap van de ingeslagen weg mag afwijken. Maar dat wil ik niet, dat is mijn vast voornemen, en dus kan het zonder mijn wil niet anders.</p>
                        <p>p. 5</p>
                        <p>Nu, beste eerwaarde Vader, kunt U mijn geluk begrijpen en samen met mij God danken. Ik ben er vast van overtuigd, dat uw vroom gebed in de H.-Mis de oorzaak van mijn oprechte bekering is en dat alleen uw liefdevolle leiding waarmee U mij, arme zondares, begeleid hebt, mij zover heeft gebracht. Had ik niet zo’n goede biechtvader gehad, wie weet hoe het mij zou staan? Hoe zal God U zegenen. Vorige zondag eerwaarde Vader wilde ik komen, maar kon echter niet, nu kan ik pas volgende zondag, dat is nog lang, en ik kon niet zolang wachten tot dan, en U wenste ook dat ik U zou laten weten, hoe het met mij gaat, daarom stuur ik U dit schrijven. Vergeef mij a.u.b. mijn overhaaste schrijven, tijdsgebrek is de oorzaak hiervan.</p>
                        <p>p. 6</p>
                        <p>Vandaag hoorde ik dat we pas in januari naar Brugge komen, dat is toch nog zeer lang, maar ik moet geduld hebben. Zondag wilde Mevrouw mij zo graag naar Lophem doen komen om te biechten, ik heb gezegd dat ik liever nog acht dagen wilde wachten. Ik hoop dat ik U niet verveel, maak het goed ik bid veel voor U. Beveelt zich in uw gebeden</p>
                        <p>Uw</p>
                        <p>Gehoorzaam en oprecht biechtkind</p>
                        <p>Bertha Wachowskij </p>
                        <p>Lophem <gap n="X" reason="illegible"/> 13. Oktober 1868.</p>
                    </note>  </p>
                <p>Hätten Sie mir aùch nicht erlaùbt, an Sie zù schreiben so hätte ich es doch nicht ùnterlassen können, Sie als Mittwisser meines Glückes zù machen. Nachstehendes teile ich Ihnen gùten Vater mit, weil ich weiß daß ich Ihnen Freùde damit bereite. Nùn mùß ich Sie aber zùvor bitten verzeihen zù wollen, wenn ich etwas Langweilig werde, denn das, welches ich Ihnen mittheilen<note place="foot">
                        <p> De schrijfster gebruikt vaak een h na een t, wat toen meer gebruikelijk was dan nu. Verder zien we ook: thun, thränen, reinmuthig.</p>
                    </note> will, ist so bedeùtend für mich, daß ich etwas aùsführlich sprechen mùß. </p>
                <p>Am Abend nach meiner letzten Beichte, wùrde ich so ängstlich ù. beklommen,<note place="foot">
                        <p> Bedrukt, benauwd, angstig.</p>
                    </note> daß ich nicht wùßte, wie ich daran war, ich hatte doch aùfrichtig gebeichtet, dieses   <pb n="p2" type="editor" facs="https://bibmedia.brugge.be/images/gezelle/GGA_4846_01_01v.jpg"/>dieses<note place="foot">
                        <p> Het woord ‘dieses’ staat dubbel geschreven bij de paginaovergang.</p>
                    </note> wüßte ich, ich rief mir all Ihre mir bis in das innerste<note place="foot">
                        <p> Binnenste.</p>
                    </note> meines Herzens dringende Worte ins Gedächtniß, nichts konnte meine Stimmùng ändern.</p>
                <p>Dazù bildete ich mir mit Hülfe<note place="foot">
                        <p> Is een nu verouderd synoniem van Hilfe = hulp.</p>
                    </note> des Vaters ein, das mir meine Sünde nicht vergeben seien weil meine Beichte nicht reùig<note place="foot">
                        <p> Berouwvol.</p>
                    </note> genùg gewesen sei.<note place="foot">
                        <p> Dit is een konjunktief (subjonctif in het Frans) om uit te drukken dat de bewering niet zeker waar is. In het enkelvoud is de konjunktief van sein = sei, in het meervoud ‘seien’.</p>
                    </note> </p>
                <p>Nùn saß ich mit solchen gräßlichen<note place="foot">
                        <p> Afgrijselijk, afschuwelijk.</p>
                    </note> Einflüsterùngen des Teùfels, am offnen Fenster, obschon es schon sehr spät ù kalt war schaùte in die dùnkle Nacht; beten konnte ich nicht, weinen aùch nicht, ich war wie eine Verzweifelte, meine Brùst drohte<note place="foot">
                        <p> Drohen = dreigen.</p>
                    </note> zù springen, entschloß mich vorläùfig nicht zù kommùnizieren. Was nùn machen? - So zù Bett geh'n konnte ich nicht, ich sprang aùf, befahl dem Bösen mit Weihwasser zù weichen, welcher mich ohne daß ich es bedachte so ganz eine zeitlang in seiner Gewalt genommen hatte; ging zùr Kapelle<note place="foot">
                        <p> De kapel in het kasteel van Loppem.</p>
                    </note>. - Etwas mùßte ich thùn ùm meiner Fùrchtbaren Stimmung eine andere Wendùng zù geben. Dort  <pb n="p3" type="editor" facs="https://bibmedia.brugge.be/images/gezelle/GGA_4846_01_02r.jpg"/>Dort angekommen fühlte ich mich am h. Orte, im traùlichen Dùnkel behaglicher, ich versùchte zù beten, welches mir gelang nachdem ich den Eingebùngen des Teùfels kein Gehör mehr gab ù mich so recht in Gegenwart<note place="foot">
                        <p> Tegenwoordigheid, aanwezigheid, heden.</p>
                    </note> Gottes versetzte. Ich betrachtete das Leiden ùnseres Heilandes, wùrde folgedessen<note place="foot">
                        <p> Dientengevolge.</p>
                    </note> so <subst>
                        <del>über</del>
                        <add>von</add>
                    </subst> Reùe über meine Sünden ergriffen, daß ich in einen heißen, Flùß von Tränen aùsbrach, 0. wie wol<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’wohl’.</p>
                    </note> that mir dieses; Unter bittersten  Reùethränen bat ich Gott nochmals wie eine reinmuthige Magdalena ùm Verzeihùng. Dann war es mir als wenn ich die Worte hörte: „Sei getroßt, deine Sünden sind dir vergeben„. Ich fühlte daß zùm Lohn meiner Tränen Trost in mein armes Herz geträùfelt<note place="foot">
                        <p> Druppelen.</p>
                    </note> wùrde, ich wùrde  rùhig, zùletzt selig im Gebete.  <pb n="p4" type="editor" facs="https://bibmedia.brugge.be/images/gezelle/GGA_4846_01_02v.jpg"/>Welche Veränderùng! Jetzt war ich glücklich!, jetzt schien mir sich der ganze Himmel zù öffnen. </p>
                <p>Von dieser Stùnde an, habe ich mich Jesùs ganz geweiht ù. die besten Vorsätze<note place="foot">
                        <p> Voornemens.</p>
                    </note> gemacht; Jesu den ich renmüthige<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’reinmuthig‘ (zuiver, rein van gemoed).</p>
                    </note> Magdalena, als meinen einzigen Geliebten aùserwählt habe wird mir beisteh’n, daß ich das, welches ich mir an jenem ùnvergeßlichen Abend vorgenommen,<note place="foot">
                        <p> Na ’vorgenommen‘ ontbreekt het woord ’habe‘ of ’hatte’.</p>
                    </note> erfülle. Es ist zùr jetzigen Stùnde, noch fortwährend<note place="foot">
                        <p> Voortdurend.</p>
                    </note> mein Gedanke,<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’meine Gedanke‘, aangezien ’Gedanke’ vrouwelijk is.</p>
                    </note> für ihn ù mit ihm, bete ich allen Versùchùngen Trotz daran ich noch sehr viel aùsgesetzt werde.<note place="foot">
                        <p> Es ist zur jetzigen Stunde, noch fortwährend mein Gedanke, für ihn u mit ihm, bete ich allen Versuchungen Trotz daran ich noch sehr viel ausgesetzt werde. Dit zijn twee zinnen:</p>
                        <p>1) Tot op dit ogenblik is dit nog steeds mijn gedachte, nl. dat Jezus haar zal helpen om haar voornemens te volbrengen. Dit heeft niets te maken met wat erop volgt.</p>
                        <p>2) Door Hem en met Hem bid ik, ondanks alle verzoekingen waaraan ik nog vaak word blootgesteld.</p>
                    </note> </p>
                <p>O! ich sehe jetzt so recht ein welch ein Süßes Glück es ist, nùr in Gott zù leben. Ach! würde ich doch nie mehr, einen Schritt von dem angefang'nen Weg abweichen. Doch ich <hi rend="underline">will nicht</hi> dieses ist mein entschied’ner Vorsatz, also kann es ohne meinen Willen nicht anders.<pb n="p5" type="editor" facs="https://bibmedia.brugge.be/images/gezelle/GGA_4846_02_01r.jpg"/>Nùn ehrwürd’ger lieber Vater können Sie mein Glück begreifen ù mit mir Gott danken. Fest überzeùgt bin ich davon, daß Ihr frommes Gebet in der h. Messe Schùld an meiner aùfrichtigen Bekehrung ist ù nùr <del>dùrch</del> Ihre liebevolle Leitùng mit welcher Sie mich arme Sünderin leiteten, hat mich so weit gebracht. hätte ich nicht einen solch' gùten Beichtvater gehabt, wer weiß wie es jetzt ùm mich stände? Wie wird Gott Sie segnen!</p>
                <p>Am vorigen Sonntag ehrwürd’ger Vater wollte ich kommen, konnte aber nicht nùn kann ich erst zùm anderen Sonntag, bis dahin ist noch lange, konnt<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’konnte’.</p>
                    </note> nicht so lange warten dazù. wünschten Sie aùch daß ich wissen lasse wie es ùm mich stände, deshalb, förd’re ich dieses Schreiben. Bitte entschùligen<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’entschuldigen’.</p>
                    </note> Sie mein übereiltes Schreiben, es ist Zeitmangel Schùld daran.  <pb n="p6" type="editor" facs="https://bibmedia.brugge.be/images/gezelle/GGA_4846_02_01v.jpg"/>Heùte hörte ich daß wir erst zùm Januar nach <name type="plaats" key="plaats0158" n="Brugge">Brügge</name> kommen<note place="foot">
                        <p> Behalve in het kasteel te Loppem, resideerde het echtpaar Van Caloen ook te Brugge in een groot herenhuis langs de Dijver, nu het Europacollege.</p>
                    </note>, das ist doch noch sehr lange, doch ich mùß mich gedùlden. Am Sonntag wollte die <name type="persoon" key="persoon1720" n="de Gourcy Serainchamps, Savina Louise Joséphine">gnädige Fraù</name> mich so gerne nach <name type="plaats" key="plaats0642" n="Loppem">Lophem</name> haben ùm zù Beichten, ich sagte daß ich lieber noch acht Tage warten wollte. Hoffendlich<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’Hoffentlich’.</p>
                    </note>  langweile ich Sie nicht, leben Sie wol ich bete viel für Sie. Empfielt<note place="foot">
                        <p> Foutief voor ’Empfiehlt’.</p>
                    </note> sich in Ihren Gebeten </p>
                <closer>
                    <salute>Ihr gehorsames ù aùfrichtiges Beichtkind </salute>
                    <signed>
                        <name type="persoon" key="persoon2076" n="Wachowsky, Bertha">Bertha Wachowskij</name> </signed>
                    <dateline>Lophem <unclear>den</unclear> 13. Oktober 1868.</dateline>
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